Speed-Reading (1/2): Macht Schnell-Lesen glücklicher?

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Obwohl der Fähigkeit des schnellen Lesens mit großem Verständnis im Alltag eine herausragende Bedeutung zukommt, wird diese Fähigkeit im Erwachsenenalter eher selten weiterentwickelt.
Dabei könnte unser Gehirn in vielen Fällen schneller lesen, wenn wir z. B. nicht jedes (noch so unbedeutende) Wort einzeln fixieren würden oder wenn wir unseren Blick nicht andauernd auf bereits Gelesenes zurückspringen lassen würden (
Regression).
Kein Wunder, dass diese Unterforderung des Gehirns oft in Langeweile mündet, unsere Gedanken abschweifen und wir angesichts der miserablen Leseleistung frustriert sind. 
Schnelles Lesen (bzw. Denken) scheint dagegen das Potenzial zu haben, uns (zumindest kurzfristig) glücklicher zu machen (Pronin & Wegner, 2006). 


Keywords: 
Gelangweiltes Gehirn - Buchempfehlungen: Schmitz W. ("Schneller lesen - besser verstehen", Grüning C. ("Visual Reading") - Zeitersparnis (2 Arbeitswo./Jahr.) - Manisch-depressive Erkrankung - Studie: Schnelles Lesen (Denken) => besser drauf - Priming - phonologische Bewusstheit - Subvokalisieren - Regression

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(20,1 MB) Länge: 21:55 Min.
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Zum Nachlesen und Vertiefen:

 

  Live Mitschnitt eines Speed-Reading-Seminars

 
 Kurze Vorstellung einiger Speed-Reading-Techniken

 

 
 Tony Buzan ist einer der Pioniere des Speed-Readings...


Download_Audio_mp3 SWR 2: Speed Reading - Wie nützlich sind Schnell-Lesemthoden?

Download_Audio_mp3 SWR 2 : Das Geheimnis des Lesens

Download_Audio_mp3 hr2 - Wissenswert (audio): Lesen - eine geheimnisvolle Kunst? (geniales feature!)

Download_Audio_mp3 hr2 - Wissenswert (audio): Lesesportler und Textdetektive

Psychologie_Link_pdf Pronin, E., & Wegner, D. M. (2006). Manic thinking: Independent effects of thought speed and thought content on mood. Psychological Science, 17, 807–813.


 

 

 

 

LiteraturLiteratur:

Backwinkel, Holger (2009): Schneller lesen. Zeit sparen, das Wesentliche erfassen, mehr behalten. 5., aktual., Aufl. München.

Buzan, T. (2002). Speed Reading. Schneller lesen - mehr verstehen - besser behalten. München: Moderne Verlagsgesellschaft.

Grüning, C. (2007). Visual Reading® - Garantiert schneller lesen und mehr verstehen. Grüning Verlag.

Klicpera, C. Schabmann, A. Gasteiger-Klicpera, B. (2003): Legasthenie. Modelle, Diagnose, Therapie und Förderung. München: Reinhardt.

Ott, E. (2005) Optimales Lesen. Schneller lesen – mehr behalten. Ein 25-Tage-Programm. Reinbek bei Hamburg : Rowohlt.

Psychologie_Link_pdf Pronin, E., & Wegner, D. M. (2006). Manic thinking: Independent effects of thought speed and thought content on mood. Psychological Science, 17, 807–813.

Schmitz, W. (2010) Schneller lesen, besser verstehen. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt.

Wechsler, H.B. Bell, A. (2005). Speed-Reading for Professionals. Barrons Educ Series.

Wolf, M. (2009). Das lesende Gehirn. Wie der Mensch zum Lesen kam - und was es in unseren Köpfen bewirkt. Spektrum Akademischer Verlag.




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